Margit Klammer, Meran

Kunst und Natur. Wo beginnt Kunst – Wo endet Natur

Vermutlich ergreift der Ort an dem man lebt und der uns umgibt mehr von einem Besitz als man zugeben möchte. Vermutlich spürt man die Energie von Räumen in dem Maße, dass sie auf einen übergreifen, ohne dass man darauf im richtigen Augenblick reagieren kann; bis der Punkt erreicht ist, wo eine Unterscheidung zwischen Innen und Außen nicht mehr feststellbar ist. Die Linie zwischen Extremen verwischt. Die Räume im Innen passen sich dem Außen an. Neues wird akzeptiert, wenn es angenehmer ist als das Alte. Neues fasziniert, wenn man sich darauf einlässt und mit ihm schwingt. Neues wirft einen aus der Bahn, wenn man am Alten festhalten will, weil man sich nur dort ohne zu denken bewegen kann. Bekanntes gibt Sicherheit.
Sich auf neues Terrain zu wagen, birgt den Klang des Abenteuers in sich. Das Gefühl alles verändern zu können, vieles besser zu machen, sich neu zu erfinden. Neue Räume im Außen betreten, um neue Räume im Innen zu erschließen.

Vgl. dazu: www.labers12.com/144d217.html

Werktitel für flick-werk.net: FIBULA

Eine Ablichtung des Werkes – dimensioniert auf Etikettengröße – ziert auch die Flaschen des Brunnenburg-Weines 2014.